Pressemitteilung vom

Gemeinsame Medieninformation der Kommunalen Landesverbände, des Ministeriums der Justiz und für Migration und der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e. V.

Für Menschen die helfen wollen: Solidarität mit der Ukraine – Geldspenden derzeit am wirksamsten

Sachspenden sinnvoll nur im Falle der konkreten Aufforderung einer seriösen Hilfsorganisation

Vor dem Hintergrund der überwältigenden Hilfsbereitschaft der Menschen aus Baden-Württemberg teilen die Kommunalen Landesverbände, das Ministerium der Justiz und für Migration sowie die Liga der der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. gemeinsam mit:

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine löst Fassungslosigkeit und Entsetzen in der ganzen Welt aus. Dass mitten in Europa ein Krieg tobt, war vor wenigen Tagen noch unvorstellbar. Inzwischen sind eine Million Menschen aus der Ukraine auf der Flucht. Viele wollen den Flüchtenden helfen - doch wie kommen Spenden wirksam bei den Menschen an?

Derzeit ist noch nicht absehbar, wie viele Flüchtende aus der Ukraine nach Baden-Württemberg kommen werden und wann genau dies der Fall sein wird. Um für eine Aufnahme gut vorbereitet zu sein, werden aktuell auf allen Ebenen – beim Land, in den Landkreisen, Städten und Gemeinden und bei den Wohlfahrtsverbänden – die notwendigen Vorkehrungen getroffen, damit eine schnelle Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtenden aus der Ukraine möglich ist.

Die Solidarität mit der Ukraine und ihren Menschen ist groß. Vor Ort in den Kommunen und bei den Wohlfahrtsverbänden gehen aktuell zahlreiche Hilfsangebote ein. Viele wollen den Flüchtenden helfen. Am besten eignen sich in der aktuellen dynamischen Lage dafür Geldspenden an seriöse Hilfsorganisationen. Deshalb wird gemeinsam darum gebeten, Sachspenden nur im Falle der konkreten Aufforderung einer seriösen Hilfsorganisation zu leisten. Sachspenden sind bei den Behörden und Stellen vor Ort zum jetzigen Zeitpunkt bereits in großer Zahl eingegangen.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt klar ist, welche konkrete Bedarfe vor Ort entstehen, werden wir umgehend über lokale Spendenaufrufe erneut informieren.

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