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Pressemitteilung vom 16.4.2021

Aktueller Unwucht bei der Impfstoffverteilung entgegenwirken

Landkreistagspräsident Walter begrüßt Ergebnisse des Impfgipfels als wichtigen Schritt in die richtige Richtung

Zum Ausgang des heutigen Impfgipfels äußert sich der Präsident des Landkreistags, Landrat Joachim Walter (Tübingen), wie folgt:

„Um zeitnah zu einem normalen Leben zurückkehren zu können, braucht es ein rasches und flächendeckendes Impfen. Dieses kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten – insbesondere Impfzentren, Haus- und Fachärzte sowie angestellte und externe Betriebsärzte – bestmöglich in das Impfgeschehen eingebunden sind. Das deutliche Signal der Geschlossenheit und Entschlossenheit, das vom heutigen Impfgipfel ausgeht, stimmt mich insofern zuversichtlich.

Dies gilt umso mehr, als über das Gipfeldokument auch drängende Fragen dem Grunde nach geklärt werden konnten. So ist es in der aktuell noch bestehenden Mangelsituation wichtig, auf die Unwucht zu reagieren, die sich aus der von der Einwohnerstärke eines Kreises unabhängigen gleichmäßigen Belieferung aller Kreisimpfzentren mit derselben Menge Impfstoff ergibt. Diese Unwucht in der regionalen Impfintensität wird in der gegenwärtigen Mangelsituation nur unzureichend durch die freie Wahl des Impfzentrums und die damit ausgelösten Wanderbewegungen der Impfwilligen kompensiert. Deswegen begrüße ich es ausdrücklich, dass das Gipfeldokument den Vorschlag der kommunalen Familie aufgreift, die aktuelle Unwucht bei der Impfstoffverteilung dadurch zu kompensieren, dass die Zentralen Impfzentren durch die Abgabe von Impfdosen sowie den Einsatz ihrer mobilen Impfteams für einen fairen Ausgleich sorgen werden. Damit nun dieser faire Ausgleich nicht ein vages Versprechen bleibt, muss die Impfstoffverteilung auf eine transparentere Basis gestellt werden. Auch dies sagt das Gipfeldokument ausdrücklich zu. Hier muss im Nachgang zum Impfgipfel rasch geliefert werden.

Wichtig ist mir auch, dass nun rasch Klarheit im Hinblick auf die gegebenenfalls auch stufenweise Verlängerung der Impfzentren erzielt wird. Das Land hat hier eine enge Abstimmung mit den Kommunalen Landesverbänden zugesagt. Insofern begrüße ich die Ergebnisse des Impfgipfels als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.“